Herzlich Willkommen auf der Homepage der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg (IGBW) e.V.

IGBW ist die multiethnische Religionsgemeinschaft der Muslime in Baden-Württemberg. Unsere Moscheegemeinden mit Menschen aus der Türkei, Bosnien-Herzegowina, Albanien, den afrikanischen und arabischen Ländern und aus dem "Ländle" geben das vielfältige Mosaik der Muslime wieder. Wir treten für die religiösen Belange unserer Mitglieder ein und unterstützen die Arbeit unsere Gemeinden vor Ort. Die IGBW ist eine der wichtigsten islamischen Religionsgemeinschaften im Land als Kooperations- und Ansprechpartner für die Landesregierung, Verwaltungen, Kirchen und gesellschaftlichen Institutionen zum Thema Islam und Muslime.

Nachrichten

die Islamische Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg (IGBW) und die islamische Religionsgemeinschaft DITIB Landesverband Baden-Württemberg werden sich an dem Stiftungsmodell mit dem vom Land vorgelegten Entwurf nicht beteiligen.  Hier der Wortlaut der gemeinsamen Presse- und Medienmitteilung.                   

 

PRESSE- und MEDIENINFORMATION

Die islamischen Religionsgemeinschaften DITIB und IGBW lehnen das vom Land vorgeschlagene Stiftungsmodell zur inhaltlichen Verantwortung des IRU in Baden-Württemberg ab

 

Wir, die islamische Religionsgemeinschaft DITIB Landesverband Baden-Württemberg und die Islamische Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg (IGBW) werden uns an dem von der Landesregierung vorgeschlagenen Stiftungsmodell für den Islamischen Religionsunterricht in dieser vorliegenden Entwurfsform nicht beteiligen. Stattdessen werden wir zur Erarbeitung verfassungskonformer Modelle eine unabhängige Expertenkommission einberufen.

 

Für uns ist die Erteilung des islamischen Religionsunterrichts an den öffentlichen Schulen ein sehr wichtiges Anliegen. Deswegen kooperieren wir bereits seit vielen Jahren mit dem Land im Rahmen eines Pilotprojektes, um Voraussetzungen für einen verfassungskonformen islamischen Religionsunterricht zu schaffen. Ursprünglich war geplant nach Auslauf des Pilotprojektes die Trägerschaft des IRU, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, an die Religionsgemeinschaften zu übertragen.

Das Pilotprojekt wird nach mehrmaliger Verlängerung am Ende dieses Schuljahres auslaufen. Jetzt strebt die Landesregierung die Errichtung einer neuen provisorischen öffentlich-rechtlichen Stiftung zur Erteilung des islamischen Religionsunterrichts an.

Die Errichtung einer staatlichen Einrichtung zur Erteilung von Religionsunterricht ist nach Überzeugung der Unterzeichner verfassungswidrig. Dieses Modell hebelt die Neutralitätspflicht des Staates aus, und greift massiv in die Religionsfreiheit und in das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften ein.

Wir bedauern, dass die Landesregierung diese Bedenken bei ihrem Vorschlag nicht berücksichtigt hat. Dabei haben sich die Religionsgemeinschaften von Anfang an, trotzt großer Bauchschmerzen, gesprächsbereit gezeigt und der Landesregierung Kompromissvorschläge gemacht. Diese wurden jedoch außer Acht gelassen. Der vorliegende Entwurf der Landesregierung geht weit über die Schmerzgrenze hinaus und ist für uns nicht vertretbar. Es würde auch einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten.

Deshalb werden wir eine unabhängige Expertenkommission einberufen, die einerseits die einzelnen verfassungsbedenklichen und -widrigen Punkte des Entwurfes der Landesregierung offenlegt, um im nächsten Schritt verfassungskonforme Modelle zur Erteilung des islamischen Religionsunterrichts zu erarbeiten.

 

Erdinc Altuntas,

Landesvorsitzender der islamischen Religionsgemeinschaft DITIB Landesverband Baden-Württemberg

 

Muhittin Soylu,

Landesvorsitzender der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg (IGBW)

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"Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, wissen, wann es Abschied nehmen heißt..."

So steht in der Todesanzeige von Gisela Hahn-Flegel. Sie ist am 11. November von uns gegangen. Leider viel zu früh. Und heute haben wir von ihr Abschied genommen. Mit einem Trauer- und Erinnerungsgottesdienst, der viele Menschen über Glaubensgrenzen hinweg zusammengebracht hat. Ganz im Sinne von ihr.

Dass es im Landkreis Ludwigsburg ein muslimisches Kriseninterventions- und Notfallseelsorge-Team gibt, danken wir unter anderem auch dem unermüdlichen Einsatz von Gisela Hahn-Flegl. Sie hat beim DRK und im interreligiösen Dialog viel bewegt. Mit ihr zu Arbeiten war eine Freude und Bereicherung.

Ruhe in Frieden Gisela.

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Landesvorstandsvorsitzender der IGBW Muhittin Soylu brachte in einem Telefonat mit dem Staatsminister Murawski seine Besorgnis über die zunehmenden Anschläge auf die Moscheen und die Sorgen der Muslime zum Ausdruck. Er zeigte auch seine Enttäuschung wegen der bisher fehlenden Reaktionen der Landesregierung, Parteien und gesellschaftlichen Institutionen. Er erwarte, „entschiedene Zurückweisung der Angriffe als Zeichen der Solidarität, ohne jegliche Relativierung der Gewalttaten und unabhängig von den Motiven der Angreifer“

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