Herzlich Willkommen auf der Hompage der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg (IGBW) e.V. 
Die IGBW ist die multiethnische Religionsgemeinschaft der Muslime in Baden-Württemberg. Die ihr angehörenden Moscheegemeinden mit Mitgliedern u. a. aus der Türkei, Bosnien-Herzegowina, Albanien, den afrikanischen und arabischen Ländern geben die vielfältige Mosaik der Muslime wieder. Wir treten für die religösen Belange unserer Mitgliedern ein und unterstützen sie bei der Gemeindearbeit. Die IGBW ist eine der wichtigsten islamischen Religionsgemeinschaften im Land als Kooperations- und Ansprechpartner für Landesregierung, Verwaltungen, Kirchen und gesellschaftlichen Institutionen.


Jumanastics

29. März 2016

Vom 29. März bis 3. April 2016 finden in Stuttgart die Jumanastics, die Sport-Gesundheits-Kampagne der JUMA statt, die auch von IGBW als Kooperationspartner unterstützt wird. Muslime  und aktives Sporttreiben…  Diese beiden Seiten verbindet man nicht selbstverständlich miteinander. Das hat junge Stuttgarter Musliminnen und Muslime aus den Moscheegemeinden motiviert mit dem Team des Partizipationsprojektes JUMA die Sport- und Gesundheitskampagne „JUMANASTICS - Muslime treiben Sport“ ins Leben zu rufen und zu organisieren.

Für die nächsten sechs Tage haben die Jugendlichen mit viel Arbeit und Fleiß ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm rund um Sport, Gesundheit und Islam zusammengestellt. Es geht los mit dem heutigen Fußballpiel „Pfarrer und Imame am Ball – Team Schwaben gegen Team Baden“. Dabei geht es nicht um das Gegeneinander, sondern um das Miteinander. Die Spielmannschaften sind zusammengesetzt von aktiven Pfarren und Imamen. Und der Schiedsrichter ist der Landesrabbiner Herr Wurmser. Womit alle abrahamitischen Religionen auf dem Feld sind. Damit soll ein Zeichen gesetzt werden, dass der Sport auch den interreligiösen Dialog und Austausch fördern kann.

Bundesintegrationsbeauftragte Frau Aydan Özoguz ist die Schirmherrin der Jumanastics. Robert Bosch Stiftung übernimmt die Förderung. Kooperationspartner sind die Landeszentrale für politische Bildung und Landessportverband Baden-Württemberg sowie die Landesreligionsgemeinschaften IGBW, DITIB, LVIKZ und ihre Moscheegemeinden.

Hier das Programm der Woche.

Bild: JUMA

 

"Die Würde des Menschen ist unantastbar"

10. März 2016

Im Februar 2016 hat sich die „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ in Berlin vorgestellt. In der Allianz hat sich ein breites gesellschaftliches Bündnis zusammengefunden, darunter auch die Koordinationsrat der Muslime KRM. Um die Anliegen der Allianz zu verdeutlichen, findet in Stuttgart eine Podiumsdiskussion statt, mit Beteiligung der IGBW Vorstandsvorsitzenden Muhittin Soylu.

Weitere Diskussionsteilnehmer sind Vertreterinnen und Vertreter des DGB, der Baden-Württembergischen Arbeitgeber, der Evangelischen Landeskirchen, der Liga der freien Wohlfahrtspflege und des Landesfrauenrates. Podiumsdiskussion findet heute Abend im GENO-Haus statt: Heilbronner Str. 41, 70171 Stuttgart.

Das Anliegen der Allianz ist es, für eine menschenwürdige Aufnahme von Geflüchteten zu werben. Sie tritt ein für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes, eine solidarische und nachhaltige Politik, die allen in Deutschland lebenden Menschen gerechte Teilhabechancen eröffnet, den Schutz aller Menschen vor Gewalt und ein Europa, das Perspektiven für ein friedliches Zusammenleben schafft. http://www.allianz-fuer-weltoffenheit.de/

Große Kundgebung in Stuttgart

am 16. Januar 2016

Auch mit Beteiligung von IGBW veranstaltet ein Bündnis von 69 Organisationen am Samstag, den 16. Januar in Stuttgart eine große Kundgebuung als Zeichen für ein friedliches und respektvolles Miteinander

Ein breites, landesweites Bündnis aus Gewerkschaften, den Arbeitgebern, den evangelischen und katholischen Kirchen im Land, den Wohlfahrtsverbänden, den Naturschutzverbänden, dem Sport, allen im Landtag und/oder im Bundestag vertretenen Parteien, politischen Stiftungen, der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg, der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, dem Flüchtlingsrat und vielen weiteren Organisationen aus der Zivilgesellschaft ruft auf zu der Kundgebung „halt zusammen – Baden-Württemberg gegen Rassismus und Gewalt“ am kommenden Samstag. Das Bündnis aus gegenwärtig 69 Organisationen will ein Zeichen setzen gegen die zunehmende Gewalt gegenüber Geflüchteten in unserem Land und zu einem friedlichen und respektvollen Miteinander aufrufen:

„Wir sind die Vielen – und als solche die Zukunft. Die Herausforderungen unserer Zeit können und müssen wir gemeinsam lösen. In dieser Zukunft leben wir an einem Ort, an dem Menschlichkeit und Gleichheit keine Grenzen kennen. Wir sind die Vielen, die zusammenhalten gegen Rassismus und Gewalt in unserem Land. Lasst uns gemeinsam gegen Rassismus und Gewalt auf die Straße gehen. Denn hinter verschlossenen Türen und in aller Stille können wir nichts ausrichten.“

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme an der Kundgebung

am Samstag, 16. Januar 2016, 11.00 bis 13.00 Uhr, auf dem Schlossplatz in Stuttgart.


Wir verurteilen den Terroranschlag in Istanbul

13. Januar 2016

Bei einem Terrorangriff durch einen IS-Selbstmordattentäter kamen in Istanbul 10 Deutsche Touristen ums Leben.

als IGBW verurteilen wir diesen barbarischen Anschlag aufs schärfste. Auch dieser grausammer Tat sowie die Anschläge in den letzten Monaten und Jahren in verschiedenen Ländern zeigen, dass der Terror ein globales Problem ist, das gemeinsam bekämpft werden muss.

Wir teilen den Schmerz der Familien und der Hinterbliebenen von Opfern und übermitteln ihnen unser Beileid.

 

Mawlid und Weihnachten

22. Dezember 2015

Die Geburt des Propheten Muhammad (s.a.w.) und die Geburt der Jesu liegen dieses Jahr dicht beieinander. 

Heute ist der gesegnete Mawlid, der Geburtstag unseres Propheten Muhammad (s.a.w). Möge Er uns immer ein Vorbild sein. Dieses schöne Ereignis soll Seine Botschaft der Liebe und der Barmherzigkeit wieder in Erinnerung rufen. Gerade in der heutigen Zeit ist die Erinnerung an die Lehren des Propheten von besonderer Bedeutung.

Der diesjährige Geburtstag des Propheten liegt so nah an dem Tag, an dem Christen den Geburtstag des Propheten Jesus feiern (Weihnachten). Daher sollten Muslime und Christen gemeinsam in dieser besonderen Zeit zum Guten und friedvollen Miteinander aufrufen. Das Verbindende in den Religionen in den Vordergrund stellen und nicht das Trennende.

In diesem Sinne wünschen wir allen Muslimen eine gesegnete Mawlid-Nacht und allen Christen ein  frohes Weihnachtsfest und uns allen ein friedvolles Jahr 2016.

Hier der Weinachtsgruß der Islamischen Religionsgemeinschaften in Baden-Württemberg

 

Anschläge in Paris: Wir sind entsetzt und in tiefer Trauer

14. November 2015

Der Terror zeigt wieder sein hässliches Gesicht in Paris. Attentäter ermorden mehr als 120 Menschen bei abscheulichen Anschlägen.

„Wir sind entsetzt und in tiefer Trauer und können es nicht begreifen, wie junge Menschen in der Lage sind so etwas Grausames zu tun“ sagte Muhittin soylu, Vorstandsvorsitzender der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg (IGBW).

Der Terror kennt keine nationalen Grenzen oder Religionszugehörigkeit. In Afrika, im nahen Osten sind seit Jahren Terror und Anschläge mit mehreren Dutzend Opfern an der Tagesordnung.  Zuletzt in Ankara mit über Hundert und in Beirut mit über 40 Opfern. „Jeder von uns kann Opfer des Terrors werden. Deswegen ist es auch unser gemeinsames Pflicht, uns ohne wenn und aber dem Terror entgegenzustellen“ so Muhittin Soylu weiter.

Wir dürfen es nicht zulassen, dass solche Terrorakte wie in Paris zum Anlass genommen werden, um hier unsere Gesellschaft zu spalten, Ressentiments gegenüber Muslime, Minderheiten und Flüchtlinge zu schüren.

Islamische Religionsgemeinschaften in Baden-Württemberg haben in einer gemeinsamen Erklärung den Anschlag verurteilt

 

Konstituierende Sitzung des Beirats für den Islamischen Religionsunterricht

11. November 2015

Im Zuge der Verlängerung und Ausweitung des Modellprojekts Islamischer Religionsunterricht hat die Landesregierung zusammen mit islamischen Religionsgemeinschaften die Gründung eines Projektbeirats beschlossen, um den weiteren Ausbau des islamischen Religionsunterrichts noch enger begleiten zu können. Heute fand unter Beteiligung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Kultusminister Andreas Stoch und Prof. Dr. Wolf-Dietrich Hammann, Ministerialdirektor im Integrationsministerium, die konstituierende Sitzung des Projektbeirats in Stuttgart statt.

„Für junge Muslime ist es wichtig, dass ihr Religionsunterricht – wie alle anderen Fächer auch – ganz normal zum Schulalltag gehört. Auch viele Eltern äußern sich dankbar, dass ihre Kinder das Wissen über ihre Religion und ihren Glauben innerhalb der Schulgemeinschaft und in deutscher Sprache vertiefen können“, sagte Ministerpräsident Kretschmann. „

 „Unser gemeinsames Ziel mit dem Projektbeirat ist es, dass die islamischen Verbände nach Beendigung des Modellprojekts im Jahre 2018 die gemeinsame Trägerschaft für den islamischen Religionsunterricht übernehmen. Auf dem Weg dorthin ist die Gründung des Projektbeirats ein echter Meilenstein“, ergänzte Kultusminister Andreas Stoch. Der Projektbeirat stehe dem Kultusministerium als Beratungsgremium in allen Fragen im Zusammenhang mit dem islamischen Religionsunterricht zur Seite. Dazu gehören beispielsweise die Einführung und Weiterentwicklung der Bildungspläne, die Erarbeitung von Unterrichtsmodellen, die Erstellung von Unterrichtsmaterialien, die Unterrichtsversorgung oder die Inhalte der Lehrerausbildung und der Lehrerfortbildung.

Ministerialdirektor Hammann betonte:“ Der Projektbeirat sei ein wichtiges Gremium, um zusammen mit islamischen Verbänden einen fundierten Unterricht an den Schulen in Baden-Württemberg anbieten zu können.

Quelle: Staatsministerium

Mitglieder des Projektbeirats

  • Die Islamische Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg (IGBW) vertritt im Beirat
    Herr Rasim Gül (Theologiestudium in der Türkei; Arbeit als Religionslehrer; Studium der Sozialpädagogik in Deutschland)
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  • Für die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) e.V.:
    Herr Fatih Sahan M.A.
  • Für den Landesverband der Islamischen Kulturzentren BW (LVIKZ) e.V.:
    Herr Mustafa Acar
  • Für die Islamische Gemeinschaft der Bosniaken IGBD e.V.: Herr Emsad Cosic
  • Für den Bereich Fachwissenschaftliche Ausbildung künftiger Lehrkräfte:
    Frau Prof. Dr. Leijla Demiri (Stellv. Leiterin des Zentrums für Islamische Theologie der Uni Tübingen)
  • Für den Erweiterungsstudiengang und als Lehrkräfte der ersten Stunde:
    Herr Dr. Jörg Imran Schröter (PH Karlsruhe, Institut für Islamische Theologie/Religionspädagogik) und Frau Gökcen Tamer-Uzun (PH Ludwigsburg, Islamische Theologie/Religionspädagogik)
  • Für den 2. Ausbildungsabschnitt im höheren Dienst:Herr Studienrat Hakan Turan (Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien) Stuttgart)

 

Islamische Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg wünscht allen Muslimen ein gesegnetes Opferfest

24. September 2015

An diesem Festtag sind unsere Gedanken auch mit den Menschen in Notsituationen und mit den Flüchtlingen. Viele unserer Moscheegemeinden versuchen diesen Menschen mit verschiedenen Hilfsaktionen zu helfen. Insbesondere anlässlich des Opferfestes werden in vielen Moscheegemeinden Hilfspakete geschnürt, Leute in Flüchtlingsheimen zu Festessen eingeladen und das Opfertierfleisch mit denen geteilt. Den Kindern werden mit Spielzeug und anderen Geschenken eine Freude bereitet; zumindest für eine Weile.

Möge Allah (c.c.) den Schmerz und Not der Mens chen lindern. Möge das Fest den Menschen wenigstens für einige Tage Frieden bringen.